Klienten-Information

 

Liebe Klientin, lieber Klient!

 

Ich möchte Ihnen mit diesen Informationen die allgemeinen Arbeitsvereinbarungen erläutern, denen ich verpflichtet bin. Diese sind von meinem Berufsverband (BfG) entwickelt worden. Sie berücksichtigen die geltenden gesetzlichen Bestimmungen.

Sinn und Zweck meiner Praxis ist, dass sie ihre persönlichen Wege zu Gesundheit finden und aktiv gestalten können. Entsprechend meinen Ausbildungen und aufgrund meiner Erfahrungen begleite ich sie im Entfalten ihrer Fähigkeiten.

Wir, Sie und ich fördern gemeinsam praktische Gesundheit.

 

Grundsätze der Zusammenarbeit

 

Für mich als Gesundheitspraktikerin gilt das Prinzip der Eigenverantwortung und freien Entscheidung. Sie bestimmen, wie weit sie bei Erfahrungen und Übungen gehen wollen. Das Prinzip der Eigenverantwortung bedeutet auch, dass sie bei psychischen oder körperlichen Erkrankungen oder Behinderungen aufgefordert sind, vorherige Rücksprache mit Fachleuten zu halten und gegebenenfalls Ihre aktive Teilnahme entsprechend gestalten. Meine Qualifikation und Ausbildung umfasst das Berücksichtigen allgemeiner Vorsichtsmaßnahmen, nicht jedoch das Erkennen von speziellen Gefährdungen. 

Sie sollten wissen und beachten, dass auch bei sanften Übungen und Praktiken körperliche und psychische Belastungen auftauchen können. Trotz Ihrer und meiner Umsicht können hierbei Reaktionen und Komplikationen entstehen, die eine ärztliche oder therapeutische Behandlung notwendig werden lassen. Eine Diagnose von Krankheiten und Leiden oder deren Behandlung nehme ich nicht vor und ist nicht zu erwarten. Wenn wir während der Arbeit über Krankheiten oder Leiden sprechen, so geschieht dies immer, um Wissen zu erweitern oder um den Zusammenhang zur gesundheitspraktischen Arbeit deutlich werden zu lassen.

Teil unserer Vereinbarung ist auch, dass ich mich an die Weiterbildungspflichten der Gesundheitspraktiker halte. Diese stelle ich Ihnen gerne auf Wunsch zur Verfügung. Über Anlässe und Inhalte unserer Zusammenarbeit habe ich Dritten gegenüber das Gebot der Stillschweigepflicht zu achten.

Ich arbeite nach den Richtlinien des Berufsverbandes der Gesundheitspraktiker der Deutschen Gesellschaft für alternative Medizin (BfG/DGAM). Sie können die Richtlinien und Qualifikationsverbindlichkeiten kostenfrei bei meinem Verband anfordern:

Telefon 05139/5349479
E-Mail service@dgam.de
Internet www.dgam.de

Gesundheitspraxis will Gesundheit als körperliches, geistiges und soziales Wohlergehen praktisch möglich machen. Die Sichtweise von Gesundheit, wie sie in der WHO-Definition gemeint ist, legt eine besondere Arbeitsbeziehung nahe: Derjenige, der Gesundheitspraxis durchführen will, kann dies nicht aus einer Norm heraus tun, sondern muss sich auf die Subjektivität des anderen Menschen einlassen. Im Zentrum von Gesundheit stehen Menschen, ihnen Gesundheitserfahrungen im Hier und Jetzt anzubieten und sie zugleich anzuregen, ihren eigenen individuellen Sinn für Wohlergehen zu entfalten.

Dabei möchte ich Sie gerne unterstützen und lade Sie ein, mich kennen zu lernen.

 

Berufsordnung

 

Gesundheit wird durch drei Fähigkeitsbereiche definiert: Genuss und Glück in relativer Unabhängigkeit von materiellen und körperlichen Voraussetzungen empfinden zu können. Selbstbewusstsein und Selbstverwirklichung in der dynamischen Balance von persönlichen Begabungen und realistischen Möglichkeiten zu entwickeln. Eigenverantwortung für die eigene Gesundheit, für soziale Gerechtigkeit und ökologische Fließgeschwindigkeit übernehmen zu können.

Wissenschaftliche Grundlage für den ersten Fähigkeitsbereich sind unter anderen die neurobiologischen Forschungsergebnisse zur Bedeutung der Genuss- und Glückserfahrung für die psychische und körperliche Gesundheit. Ferner die Nachweise über die gesundheitsfördernde Bedeutung aktiver Entspannung.

Wissenschaftliche Grundlage für den zweiten Tätigkeitsbereich sind die Forschungsergebnisse der Lern- und Entwicklungspsychologie, die Selbstverwirklichung im Rahmen der bewusst erlebten Möglichkeiten als Schlüsselerfahrung für psychosoziale Gesundheit belegen.

Die dritte Fähigkeit ergibt sich aus den beiden anderen und sollte auf diesen aufbauen.

Gesundheitspraktiker/innen sind in folgenden Arbeitsbereichen tätig:

  • Sie bieten Einzel- und Gruppenarbeit zur Entspannung, zur allgemeinen Stärkung und Vitalisierung, zum Wohlfühlen, zu Wellness und zu bewusstem Sinnenerleben an. Sie arbeiten hierbei mit manuellen Methoden (z.B. Entspannungsmassagen), mit übenden Verfahren (z.B. mentale und körperliche Lernsysteme) und mit Unterstützung entspannender und belebender Mittel (z.B. Öle, Farbkarten, Düfte) und Geräte.
  • Sie leiten Kurse und Einzelarbeit zur Persönlichkeitsentwicklung und Selbsterfahrung. Sie wenden hierbei Methoden an, die geeignet sind, festgefahrene Muster im Denken, Fühlen und Erleben in Bewegung zu bringen und neue Erfahrungen schrittweise in Verbindung mit dem Gefühl von Sicherheit zu gewinnen (z.B. körperliche Übungen, besondere Entspannungsformen, Phantasiearbeit, Intensivieren von Sinneserlebnissen, Meditative Arbeit u.a.).
  • Sie unterrichten die Selbstanwendung von Methoden der Entspannung und körperlich/geistigen Entwicklung in Theorie und Praxis. Dies können Methoden aus allen Bereichen der Gesundheitsarbeit, der Volksheilkunde, des gesundheitsfördernden Sports, des Wellness usw. sein.
  • Sie beraten bei allgemeinen und speziellen Lebensproblemen insoweit Themen der Gesundheit (im Sinne der oben genannten Sichtweise) betroffen sind. Sie wenden hierbei Methoden der beratenden klientenorientierten Gesprächsführung an.